Halt geben in schweren Zeiten

Im Umgang mit Leben und Tod


Seit 2006 begleitet Christine Zweimüller Menschen im Hospizbereich. Mit viel Einfühlungsvermögen unterstützt die Trauerbegleiterin Betroffene und Angehörige in schweren Zeiten.

Christine Zweimüller

„Ich möchte Menschen Halt geben und ihnen Wege aufzeigen, wie sie mit dem Thema Tod und Trauer umgehen“, erzählt Christine Zweimüller (61) aus Eitzing. Seit 2006 engagiert sich die ehrenamtliche Mitarbeiterin im Hospizbereich des Roten Kreuzes. Sie begleitet dort Menschen in schwierigen Lebensphasen, schenkt Patienten und Angehörigen Halt und Orientierung. 

Ihr Engagement begann nach dem Tod ihrer Mutter – damals erhielt auch ihre Familie Unterstützung durch freiwillige Helfer. „Das hat mich inspiriert. Diese Arbeit erfüllt mich bis heute und bereichert mein Leben“, sagt sie. Christine begleitet Menschen auf ihrem letzten Weg, führt Gespräche, hört zu und schafft Raum für Trauer und Erinnerung. Im Rahmen des Projekts „Hospiz macht Schule“ vermittelt sie Kindern und Jugendlichen einen natürlichen, ehrlichen Umgang mit den Themen Tod und Abschied. Zusätzlich engagiert sich die Trauerbegleiterin beim offenen Trauertreff in Ried, wo Betroffene einmal im Monat Kraft und Gemeinschaft finden.

Ob im Hospiz, im Rettungsdienst, in der Jugendarbeit oder in sozialen Diensten: Jede Hilfe zählt und schenkt Hoffnung. Gemeinsam können wir Menschlichkeit dorthin bringen, wo sie am meisten gebraucht wird.

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